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Dein Bike: BMW R1100R

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1

Sonntag, 19. März 2017, 17:29

Feuchtigkeit / Wasser im Tank

Hey Leuts,

Ich bin die, die die Bianca (Freya) mit dem Motorrad-Virus infiziert hat.
Als ich den Führerschein machte hatte ich meine Fahrstunden auf einer wunderschönen roten 535er Virago, ich finde es schon erstaunlich wie ähnlich die 125er ist.
Einige Maschinen habe ich schon besessen. Angefangen bin ich mit einer MZ ETZ 150 (11PS), das war das günstigste zu der Zeit und mehr lies mein Budget einfach nicht zu.
Danach wie folgt: Yamaha SR500, Honda CM400T, Yamaha XJ600, BMW K75C und jetzt ist es eine BMW R1100R. siehe Bild.
[attach]31791[/attach]

Vieleicht ist es ja noch zu früh für Fragen, aber zu der 125er Virago hätte ich doch welche:
Freya (Bianca´s Maschine heisst so) läuft mit viel Anlauf bis zu 120km/h, also ist da die grosse Blackbox drinnen. Das habe ich schon gelesen.
Allerdings beim Anzug passiert kaum etwas, sie beschleunigt langsam, man hat das Gefühl, das es egal ist, ob ich weniger Gas gebe oder nicht. Ist das normal? Erwarte ich dazuviel?
Warum frage ich?: Ein Arbeitskollege hat eine 125 Kawasaki mit ähnlichen Werten, die zieht jedoch deutlich mehr, bei der Endgeschwindigkeit sind sie ca. gleich.

Die Maschine stand schon eine Weile und wenn ich so überlege, bei meiner Honda hatte ich mal Kristallisierte Düsen, die waren durchlässig, aber hatten somit nicht mehr den Bohrungsdurchmesser und somit der Motor kaum Leistung. Hat da jemand schon mal ähnliches gehabt?



Habt ihr schon mal mit den Düsen (größer/kleiner) Experimentiert? Bei meinem Mofa damals, hatte das gravierende Auswirkungen...


LG Rebecca
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2

Sonntag, 19. März 2017, 21:26

Moin Rebecca,

Ich bin die, die die Bianca (Freya) mit dem Motorrad-Virus infiziert hat.

...und als ich im Sommer 2016 auf deiner Terrasse saß morgens um halb/acht, Kaffee und Zigarette in der Hand und deine Maschine sah, fing das zucken in meiner rechten Hand auch wieder an!
Ergebnis: Ylvi ist jetzt meine neue Maschine

Allerdings beim Anzug passiert kaum etwas, sie beschleunigt langsam, man hat das Gefühl, das es egal ist, ob ich weniger Gas gebe oder nicht. Ist das normal? Erwarte ich dazuviel?


....ich glaube wir sind da etwas verwöhnt, Hubraum ersetzt man nur durch Hubraum = Durchzug! 1100cm und 125cm sind Welten. Bei der 1100 schaust du den Gasgriff nur an und dat Moped läuft 100km, die kleine Überlegt dagegen, will oder will ich nicht! Sie brauch halt ein bißchen länger, weil hier geht es nur über Drehzahl!

Wir sehen uns....

LG
Vicci
:7:
Ich bin wie ich bin, kann aber auch anders!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ylvi« (19. März 2017, 21:27)


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3

Sonntag, 19. März 2017, 21:46

Die Endleistung holt sich die 125er über die Drehzahl.
Da fehlt einfach die Füllung.
Bei der 125er wird die Beschleunigung halt nicht mit der Uhr gemessen sondern mit dem Kalender :71:
Das Leben ist ein scheiss Spiel...
. .
aber die Grafik ist Geil

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4

Sonntag, 19. März 2017, 22:58

Moin Schatzi,

schön,daß du nun auch hier her gefunden hast. Lauter nette Jungs und Mädels hier!


Allerdings beim Anzug passiert kaum etwas, sie beschleunigt langsam, man hat das Gefühl, das es egal ist, ob ich weniger Gas gebe oder nicht. Ist das normal? Erwarte ich dazuviel?


Was deine Fragen zu meiner Freya angeht: Schatz,du kannst kein Vollblut mit nem Zwergpony vergleichen. Du bist deinen purple Panther gewohnt,das 10fache an Hubraum und das 7fache an Leistung,da kommt dir auch ne 535 lahm vor. Und was die Kawa von deinem Kollegen anbelangt,vielleicht ist die einfach anders übersetzt in den unteren Gängen? Wie auch immer,mir langt das vorläufig,zumindest so lange,bis ich nen Lappen hab.

H.D.S.L.
Bianca
Elk een noh sien Möög!

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5

Sonntag, 26. März 2017, 08:21

Mohoin nd willkommen hier im Forum!

Habt ihr schon mal in Erwägung gezoogen das statt einer anderen "Blackbox" jemand einfach die Übersetzung geändet hat?
Das wüürde eine höhere Endgeschwindigkeit und verschlechterte Beschleunigung erklären. Vielleicht mal Zähne zählen an Ritzel und Kettenrad ;-)

Umdüsen ist bei einem 4 Takter nicht so einfach. Beim Mofa mit 2-Takt-Motor ist das einfacher und bringt im Verhältnis viel.
mit den besten Grüßen vom Loeti

"Mit jedem Tag meines Lebens steigt die Zahl derjenigen die mich am ***** ****** können!

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6

Sonntag, 26. März 2017, 19:48

Hey Danke
Einen Vergleich zu haben wäre schon schön.
Der Tacho weicht ja immer ab und zeigt mehr als ist. meine ist zB. ´mit 196 angegeben fährt nach Tacho 204 und nach GPS Navi 197. wie gross mag die Abweichung bei der Virago sein???... aber den Gedanken hatte ich auch schon... hmmm,was zeigt denn bei euch der Tacho bei Vollgas an?

Betreff Umdüsen:
Keine Ahnung, wie stark da die Unterschiede zwischen 2 und 4 Taktern sind, ich hoffte das hier jemand damit schon mal rumprobiert hat. Irgendwo hatte ich mal gelesen das eine Sachs den gleichen Motor hat, aber eine andere Box und eine andere Bedüsung...


LG Rebecca
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7

Montag, 27. März 2017, 03:30

Ein ganz herzliches Willkommen auch von mir...

125er direkt miteinander zu Vergleichen auf Grund des Hubraumes ist unfair...warum das? Weil unbedingt auch die PS und das Drehmoment im Auge behalten werden müssen. Straßenzugelassene 125er variieren sehr stark in ihren Leistungen. Die kleine Daelim von meinem alten Herren hat beispielsweise 15PS. (gut fast 16 gemessen auf der Rolle...)
Die Virago hat dagegen nur 10,5 PS, also nur ca 60 Prozent der Leistung. Nimmt man dazu noch die 155Kg ins Auge ,de diese kleine XV wiegt, einiges ist ja sehr üppig dimensioniert weil ja baugleich mit der 250er, dann weiß man, warum das damit eher gemütlich losgeht....5 PS sind in dieser Leistungsklasse WELTEN und 120 macht so eine 10...11 PS Virago bestimmt nicht, macht sie maximal bergab mit Rückenwind, Kneipe in Sicht, Blaulicht hinten am Aupuff dran bei einem Fahrer der auf dem Tank liegt und dem die Kugeln um die Ohren fliegen! Oder wenn man illegalerweise einen 250er Motor reinsteckt. 105 wenns hoch kommt in der Geraden, der Rest ist Tachoabweichung + Schielauge des Stammtischbikers.

Stelle ich im Extrembeispiel beispielsweise eine offene zweitaktende KAWA KX125 von 2008, eine Wettbewerbs MX Maschine, neben die Virago und bügle damit los, sieht so ziemlich alles dagegen auf den ersten Metern ziemlich alt aus. Diese 125er holt nämlich "lächerliche" 30KW, also rund 41 PS aus ihren 125 Kubikzentimetern. Das bei gerade einmal etwas über 80kg, heißt rund 2KG Pro PS. Selbst 1100er mit ihren 61 PS (und fast 4 Kg Pro PS) macht ne miese Figur dagegen, wenn die kleine Mistbiene losgeht wie die Luzie...ganz ehrlich? man sieht eigentlich keinen Stich, Die Mistbiene ist schon weg, ehe die große sich überhaupt in den KArdan gestemmt hat...

Beim 2 Takter einfach ein paar Düsen umschrauben und los gehts...nee so einfach isses nun auch nicht. Schön wärs...Legenden für die Legionen der 15 und 16 Jährigen Roller und Mopedfahrer.
Wenn ich alleine an die vielen Stunden bei "Rascha" in der Werkstatt zurückdenke in denen ich einst als Stift überstromkanäle poliert hab...und so einiges an Grundwissen mitbekam...
RASCHA ist der Rennfahrer Ralf Schaum aus Halle Saale. Dieser hat mit Eigenbau Maschinen damals in der 50 Kubikzentimeter Klasse Furore gemacht. Der ist mit den Dingern bis zu 18PS Stark und 180km/h schnell geworden. Je nach Übersetzung. Einfach mal googeln, der hatte seine Werkstatt einst um die Ecke.

Wenn man den 2 Takter richtig anfasst gehts auch richtig ins Geld und ins Eingemachte.
Da gehört ein anderer großer, aber nicht zu großer Vergaser rein, ein anderer Zylinder drauf, mit richtig scharfen Steuerzeiten welche durch die Position der Bohrungen für Einlass, Auslass und die Überströmer bestimmt werden, sowas lässt man für teures Geld bohren, die Serienzylinder sind alle kastriert...die Größe, Anzahl und Oberfläche der Überströmkanäle, Form und Grüße von Einlass und Auslass haben enormen Einfluss...Bei Membranenmotoren selbige... Das Kolbenhemd, Die Form des Kolben selbst...die Übergänge zwischen Motor und Zylinder (Strömungshindernisse durch überstehende Dichtungen?), das Gewicht des Pleuels und des Kolbens... all das kann Leistung kosten oder bringen.....das geht bis hin zur Form der Kurbelwellenwangen und beim 2 Takter genauso wichtig wie der Motor ist die Form und Bauart des Auspuffs. Es muss so ziemlich alles angefasst werden um richtig Leistung zu Generieren. Gerade der Auspuff, wenn richtig mit Konus und Gegenkonus ausgerechnet und gebaut, generiert Leistung ohne Ende. Selbst bei Serienmotoren wird da schnell mal eine verdoppelung bis verdreifachung der Leistung erreicht.
Der 2 Takter ist eine reine Strömungsmaschine, welche vom Ansaugtrakt bis zum Auspuffende sehr sehr sensibel auf irgendwelche Änderungen reagiert.
Der 2 Takter ist Tunerfreundlicher,weil einfacher konstruiert, aber bei dieser Art Tuning muss man sich auch immer vor Augen halten, daß die Motoren ursprünglich meist nicht dafür gebaut waren. Tuning beim 2Takter ist zudem auch immer eine Drehzahlerhöhung. anstelle von 10.000 drehen die Dinger dann auf einmal mit 15.000 oder gar 18.000 Umdrehungen pro Minute. Die HAltbarkeit geht jedoch dann arg nach unten, es passiert nicht selten, daß bei diesen hochgezüchteten Wettbewerbsmaschinen die Motoren nach wenigen Metern regelrecht auseinanderefliegen und sehr oft nur für ein , maximal 2 Rennen halten.

Klar ich kann 40 PS aus 125 kubik holen....aber fürs Material und den dauerhaften Fahrspaß sind eben 15PS doch besser, weil die hab ich auch noch nach der 20.000km, während der 40 PS Motor schon das 10. Mal in einer komplettrevision war und keine 50 Betriebsstunden weg hat.
Wer Andern eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät ! :71:

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8

Mittwoch, 29. März 2017, 21:13

Grosses Danke für die ausführliche Beschreibung.

Eigentlich wollte ich nur Wissen, ob die wirklich normal so läuft und ob alles in Ordnung ist.
Hintergrund ist der: als ich meine Honda CM400T (2 Zylinder 4Takt) gebraucht kaufte, lief sie überhaupt nicht gut und nahm sehr schlecht Gas an. Vergaserreinigen brachte nix, ich bastelte da ´ne ganze Weile dran rum. Bis ich eines Tages einfach mal neue Düsen kaufte und einbaute. In den alten stellte ich später fest, das die Bohrung sich durch Ablagerungen verjüngt hatte. Der Unterschied??? Gefühlte 500% mehr Leistung, das Ding schnurrte wieder brav und alles war gut.
Mein Gedanke ist : Man kann´s ja mal probieren, ob die auch nicht mehr die Original Bohrung haben, Düsen kosten nicht die Welt, aber Vergaser aus und einbauen etc. kann nervig sein...
Falls jemand da schon mal experimentiert hat und evtl. Erfahrungswerte, wäre es doch gut zu Wissen.


LG Rebecca
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9

Donnerstag, 30. März 2017, 01:39

Huhu Rebecca

Das ist kein Witz, wenn ich merke die Mühle will nicht richtig, es stimmen Zündung und der Sprit läuft zum Vergaser, dann habe ich automatisch als nächstes die Bedüsung im Verdacht. Dann schaute ich, bevor die Colortune Kerze Einzug gehalten hat, die Dinger kritisch mit der Lupe an und selbst wenn man keinen Grünspan oder Ablagerungen findet, dann ist die erste Maßnahme auf die Schnelle immer noch eine Düse mit der gleichen Nummer. Idealerweise hat man sogar eine kleine heilige Kuh namens "Referenzdüse" also eine, von der man weiß daß sie schnurrt. Das ist mir seit der ersten Simson in Fleisch und Blut übergegangen.

Ich hab früher zu DDR Zeiten immer ein Stück Gewinde mit Röhrchen Schlauch und Trichter dran liegen gehabt. Eins wo man dann die Düsen einschrauben konnte. Dann wurde jeder Düse mit der Stopuhr auf den Leib gerückt. Eine genau definierte Menge Benzin durchlaufen lassen. Dabei die Zeit gestoppt. Es gab teilweise Düsen mit argen "Fabrikationstoleranzen". Bei meiner "Referenzdüse", also die wo alles im Motor stimmte für die MZ stand Zeit X im Buch und an dieser Düse musste sich jede andere messen lassen. Ich hab dann immer mit einer kleinen Schlüsselfeile Markierungen für zu Mager (-) zu Fett (+) oder richtig (X) gemacht. gut 20% der Düsen lagen damals daneben...Tuning gabs ja kaum, war ja nicht wirklich was zu bekommen...

Heutzutage nehme ich bei Vergasereinstellerei, oder bei Verdacht auf Spuk in der Gemischaufbereitung immer eine Colortune Kerze zum Gegencheck. Gleich nach der Probe auf Falschluft. Das Ding ist einfach nur genial. Die Testkerze mit Glaskörper zeigt Dir anhand der Verbrennungsfarbe im Motor, ob der Sprit zu Mager (weißblau) zu Fett (Gelb) oder optimal (Bunsenblau) im Motor verbrennt. Wenn Du, wie mir scheint gern schraubst sind die rund 50€ für ne neue Colortune jeden Cent wert. Ach ja, hab letztens mit dieser Kerze ein Moped komplett umgedüst. Der gute hatte sich einen anderen Luftfilter drangefummelt und einfach mal irgendwas in die Vergaser geschraubt. Beim ersten Tüv Termin gnadenlos durchgefallen, die Mühle (Harley) lief so fett, daß sie im Winter ohne Choke angesprungen ist...entsprechend CO Gehalt jenseits von gut und Böse, das war irgendwas um die 11 oder so.
Colortune genommen, der hat ja auch Mikunis wo ich eine ganze Reihe Düsen hatte...eingestellt nach Bunsenblau und das nächste Ergebniss beim Tüv war 0,98 CO Gehalt....reicht also für unsere Verhältnisse völlig bei erlaubten 4,5.

Aber die Gefahr daß die Düsen zuharzen ist gerade heute dank des neuen Sprits mit den ganzen Additiven und vor allem dem leicht flüchtigen Ethanolanteil höher als früher und speziell bei "Winterstanduhren" oftmals der Grund für den großen Verdruss. Wissen die Meisten nicht...
Da werden Vergaser voll stehen gelassen , der Sprit kann dann schön vor sich hindunsten und das Ganze trocknet ein. Da sieht man unter der Lupe eine Art oft eine Art glasklare Ablagerung welche die Düse regelrecht zukneistert...Dann ists Geheule jedes Frühjahr groß...Moped springt nicht an...Mühle zieht nicht richtig und Wehe dem armen Tropf, der mit einer zu 1/3 zugeharzten Hauptdüse fährt...und sich nicht drum kümmert. Das kann bereits nach 20km zu einem veritablen Motorschaden führen, wenns Gemisch auf Grund dieser zugesetzten Düse erheblich zu Mager war. Dann gibts durchaus auch mal schmelzende Kolben und Löcher im Kolbenboden oder/und Kolbenfresser.

Gegen sowas, also Zuharzende Düsen wenn der Sprit verdunstet, hilft beispielsweise ein Schluck Zweitaktöl im Tank. Das löst diesen Mist im Frühjahr nicht nur, sondern verhindert vorm Abstellen auch relativ zuverlässig, daß es überhaupt festbäckt...Mischungsverhältnis ungefähr 1:150-1:200...Letzter Tank vorm Einmotten, erste Tankfüllung nach dem Wiedererwecken kriegt einen Schluck Zweitaktöl. Beim Wiedererwecken gibts auch Spiritus mit ins Fass um eventuelles Kondenswasser mit durchzujallern...

Es ging mir aber bei dem anderen Beitrag primär darum, daß es eben nicht einfach nur ein paar Düsen vom Grabbeltisch sind, die einen Zweitakter die Pferde durchgehen lassen, da gehört sauberes und durchdachtes Arbeiten dazu, mit teils technischen Änderungen, die richtig ins Eingemachte und Geld gehen...und ne 125er eben nicht gleich 125er ist...
Die 10...11 PS der 125er Virago ziehen nun mal nicht die Wurst vom Brot, das ist normal, daß die eher gemächlich aus der Falte kommt...und leider es auf kurvigen Strecken zu einer Schaltorgie ausartet.
Wer Andern eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät ! :71:

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10

Donnerstag, 30. März 2017, 12:45

Hey das war voll interressant und gut geschrieben.
:30: :30: :30:
Mal sehen was Bianca dazu sagt, weil die Maschine ja viel gestanden hatte.
Das mit dem 2Taktöl und Düse habe ich noch nie gehört, klingt aber gut , mit "sCHLUCK" meinst Du ca. ein Schnapsglas pro Tank?

LG Rebecca
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11

Donnerstag, 30. März 2017, 14:35

Eher ein Doppelter und ein Kurzer beim Tanken.... Mischungsverhältnis ca 1:200. Heißt also auf 200 Liter Sprit 1 Liter öl. Runtergerechnet auf 10l die man in der Regel so im Moped nachtankt sind wir bei 50ml. bei 15L entsprechend 75ml, also dann 2 Doppelte. Da verbrennt alles im Motor rauchfrei und bildet mit Sicherheit keine Ablagerungen, wenn man das richtige Öl verwendet....Ich nehme fürs Abmessen eine große Spritze mit 100ml maximal Fassungsvermögen. -Frag ne Altenpflegerin oder Krankenschwester im Bekanntenkreis, die haben sowas rumliegen für Einläufe.
Das ist am Genauesten (Ja da kommt der ehemalige Laborant wieder durch bei mir lach), oder man nimmt ne Mischflasche mit Skala.

Das mit dem Zweitaktöl ist ein kleiner billiger aber unheimlich guter und wirksamer Trick...Seit dem Zweitaktöl hört das Verspröden der Spritleitungen am Oldtimer beim Bekannten auf, Einspritzpumpen bei älteren Dieselfahrzeugen bekommen das ewige Leben...Zugekneisterte Einspritzdüsen werden wieder frei und die ASU, dann natürlich mit blanken Sprit im Tank, auf einmal mit Werten wie ein Neuwagen bestanden...Benzinhähne mit Unterdruckmembran bleiben länger geschmeidig...Vergaserdüsen sehen fast aus wie neu, die werden lediglich Matt im Laufe der Zeit, setzen aber kein Grünspan mehr an...etc.pp.

Als Beispiel für die Wirksamkeit mögen auch meine Vergaser herhalten...rund 350.000 km haben sie weg und wenn Du sie aufmachst sehen sie innen quasi aus wie neu...Ich hab noch nie Probleme mit verharzten Düsen gehabt, bei mir ist noch nie ne Spritleitung porös geworden...Gut verharzte Düsen sind bei mir kein Maßstab, da ich auch im Winter mindestens 2x im Monat fahre und sie sich gar nicht zusetzen können.
Bei mir kommt dennoch ca alle 1000km, oder 1x im Monat eine derartige Mischung. Wobei die 1000 mitunter an einem Tag fällig sind.

Beim Kauf des Öles bitte auf eine raucharme Variante achten. Da gibts gewaltige Unterschiede. JASO FA (ISO-L-EGA) gibts kaum noch, aber wenn dann im Sonderpostenmarkt für "einsfuffzich" den Liter, aber das ist eine ganz üble Brühe, die lässt es richtig qualmen und bildet Ölkohle. JASO FB ist da nicht viel besser...auch da gibts Kohle auf dem Kolbenboden. JASO FC / ISO-L-EGC sollte also mindestens draufstehen. Noch besser ist ISO-L-EGD als Ölnorm. Öle die nach ISO-L-EGD zertifiziert sind, erfüllen die schärfste, beste Norm für Zweitaktöle welche überhaupt existiert. ISO L-EGD Öl bekommt man ab ca 5€ den Liter. Hersteller ist egal, das muss kein "Stihl KEttensäge Superöl" für 30€ den Liter sein, da reicht "EBay billig" , hauptsache da steht ISO-L-EGD drauf. Kann auch JACO FD oder Global EGD draufstehen....

Ach ja, ch vergaß ...hier mal ein kleines Colortune Video damit jeder mal sieht wie das mit dieser Glaskerze zum einstellen funktioniert.
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12

Samstag, 1. April 2017, 12:46

Glaskerze find ich ja sowas von Geil....
Danke

und

Moin erstmal
Schon mal wieder hier was gelernt, jetzt muss ich Bianca nur noch dazu kriegen das mal aus zu Probieren, ist ja schliesslich ihre Maschine und nicht meine.
Ich bin sie Gestern mal wieder gefahren, macht schon Spass das Ding. Nur was mir komisch vorkommt:

Am besten Beschleunigt sie, wenn ich beim Anfahren den Gashahn ca. 1cm drehe , warte bis die Drehzahl den Bereich erreicht hat und dann langsam mit steigender Drehzahl den Griff weiterdrehe. Wenn ich mehr Gas gebe scheint es irgendwie "zusammenzubrechen" gehe ich mit dem Schub wieder zurück, habe ich mehr Leistung.
oder ist das echt normal?

Ach so, die Kerzen sehen Optimal, also Rehbraun aus.

>>>>>äh, liebes Admin Team, vieleicht mögt ihr es doch mal in die Bastelecke verschieben? Wird ja doch schon einiges Wertvolles Wissen hier verraten.<<<<<

LG Rebecca
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13

Samstag, 1. April 2017, 17:27

@ Rebecca, Bei viel Gas und zusammenbrechen sagt mein Bauch Gemisch zu mager.
@Mr.Eierhals, Ich habe seit den 80ern mit SR2, Star, TS, ETZ, Trabbi und Mossi 412 einige Erfahrung.
Was aber Nina für Fotos von verkeimten Vergasern eingestellt hat, sowas habe ich noch nie gesehen, das war ein Schock! So was gab´s früher nicht, liegt das am Bio-Anteil?
Vielen Dank für deine Ausführungen, die fachmännische Beratung scheint heute wichtiger zu sein, denn je.
Meine neue Anschaffung geht wie die wilde Sau und das soll auch so bleiben. Also in der Winterpause Tank voll und Vergaser leer, ist klar. Das mit dem 2-Taktöl werde ich machen. Mein "Kurzstrecken-TDCI" dürfte auch dankbar sein, dass er bei der Abholung der Virago mal 1000km an einem Tag kullern durfte. Das heißt noch lange nicht, dass er kein bisschen mehr qualmt. Dann kriegt der auch das 2-Taktöl, welches scheint auch wichtig zu sein.
Besten Dank nochmal für deine Tipps, deine Beiträge werde ich besonders im Auge behalten.
Ehrlich märt am längsten.

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14

Sonntag, 2. April 2017, 16:00

Hi Rebecca

Das was Du da beschreibst, die Mühle wird schneller wenn man einen Tick das Gas zurück nimmt ist ein Warnzeichen, welches man keinesfalls unbeachtet lassen darf. Da sagt mir der Motor....Hey, Du Affe da oben, ich laufe zu Mager, Kümmer dich mal dringend um meine Gesundheit!
Das heißt für uns...Die Hauptdüse ist entweder zu klein (eher nicht der Fall), oder sie hat sich etwas zu gesetzt.(Möglich bei Winterstanduhren oder Motoren mit unbekannter Vita) oder nach Falschluft. Also Sprich die Mühle zieht sich irgendwo falsche Luft mit an, abseits der eigentlichen Wege über den Luftfilter. Egal welches der 3 Dinge...das Ergebnis ist in allen 3 Fällen ein sehr gefährlicher Betriebszustand für den Motor, sollte dem so sein.

Zu Mageres Gemisch, also zu viele Luftanteile im selbigen, heißt, daß die Verbrennung im Brennraum viel heißer wird. Mitunter so heiß, daß die Schmelztemperatur der Legierung des Kolbenbodens überschritten wird und ein Loch da reingeschmolzen wird.
Auch können sich Kolben so überproportional erwärmen, ausdehnen und dann an den Zylinderwänden "Schmieren". Ein Kolbenklemmer oder gar Fresser ist dann die Folge. Manchmal können auch die Ventilsitze regelrecht dahinschmelzen.
All dies zerstört nachhaltig den Motor und macht eine Reparatur eher unwirtschaftlich, zumal ein fressender Kolben mit Sicherheit auch woanders noch Schaden anrichten kann.

Was tun wir? Zuallererst wird auf Falschluft geprüft. Man nehme eine Dose Bremsenreiniger (ein Deospray tuts aber auch, hauptsache das Treibgas ist da drinnen zündfähig, also sprich jedes Spray mit Warnhinweis Feuergefährlich ginge...) und sprühen es bei laufendem Motor gegen die Ansaugstutzen, also die Dinger zwischen Vergaser und Zylinder. Sollte sich da eine Drehzahlerhöhung ergeben, dann zieht sie irgendwo dort Luft mit rein. Auseinanderbauen, Ansaugstutzen erneuern. Meist sinds die O-Ringe zwischen Ansaugstutzen und Zylinderkopf gefolgt von rissigen , ultraharten Gummisteinen, die mal geschmeidige Ansaugstutzen waren.
Sollte sich keine Drehzahlerhöhung ergeben, dann geht man mit dem Spray vor die Vergaser und schaut nach ob sie irgendwo davor noch ein Extra Luftloch hat.
Auch Zubehörluftfilter und vor allem "Bastelfreunde" die den tollen Tuning Luftfilter in den Wind drehen, also die Luft von vorn in den Motor jagen sind ein Garant für viel Spuk im filigranen System der Gemischaufbereitung.

Sollte alles in der Luftzufuhr in Ordnung sein, dann muss der Vergaser raus. Aufmachen und die Hauptdüse kritisch beäugen. Falls sie sich zugesetzt hat, verharzt ist, reinigen. Maximal nach einem Einweichen mit nem Zahnstocher aus Holz arbeiten, keine Metallischen Werkzeuge in der Bohrung! Achtung, in den Rep Büchern von Buchelli und anderen werden die Bezeichnungen immer wieder in den Zeichnungen vertauscht! Da heißt es oft Hauptluftdüse 125 Hauptdüse 60...Völliger Nonsens, umgekehrt ists richtig! NAtürlich ists dann auch in der Explosionszeichnung falsch. Die Hauptdüse ist immer die Düse, in welche die Düsennadel taucht....
Notfalls auch mal ne neue bestellen und verbauen in der richtigen Größe. Ich hatte leider noch keinen von der 125er oder 250er in den Fingern, daher weiß ich nicht welche Düsenart und Größe da verbaut ist. Ich könnte mir vorstellen daß bei der 125er wahrscheinlich eine 110er Hauptdüse drinsteckt.Nina wird Dir da aber bestimmt weiterhelfen können....
Man kann aber auch bei der Gelegenheit herausfinden, ob sie eventuell zu klein dimensioniert ist. Einfach mal ne 112,5 reinschrauben und schauen ob die Colortune schön blau bleibt...oder eben die Mühle besser fährt als mit der originalen Bedüsung, denn oftmals haben die Motorradhersteller etwas zu kleine Düsen verbaut um den Spritverbrauch und die Abgaswerte nach unten zu Drücken, welche aber nicht den optimalen Betriebszustand darstellen.
Eine Düse kostet mit Porto ungefähr nen Fünfer. Manche kaufen auch bei Ebay eine Zehnerserie....die können gut sein , die können aber auch Phantasiewerte draufgedruckt haben.
Bei sowas schaut man wirklich besser mit ner Colortune nach, ob die Verbrennung wirklich hinhaut. Abgastester wäre natürlich noch besser, aber wer hat schon in seiner Bastelbude so ein Ding für tausende von Euro herumstehen?

@W19 Das sind Bio Anteil, der recht aggressiv ist und beispielsweise auch gern mal Gummiteile verspröden lässt, aber auch die ganzen Zauberadditive.
Früher gabs dafür Schwefel , Kerzen mit Brücke zwischen den Elektroden...oder je nach Spritsorte lief die Mühle mal prima, oder ging Dir nach 30km fest...Gut in der DDR hatten wir meist VK88 1:33 oder 1:50 im Tank lach. Du bist DDR Kind, Du kennst doch das Ganze Prozedere...auch das Schnapsglas Spiritus 1x im Monat... :71:
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15

Sonntag, 2. April 2017, 17:47

Du kennst doch das Ganze Prozedere...auch das Schnapsglas Spiritus 1x im Monat... :71:

Spiritus bindet Wasser, das soll nicht das Problem sein. Gut bei kleinen Düsen vom Moped. Ab TS 150 ist es nicht mehr nötig, die und alles was größer ist, husten das Wasser auch so mit durch.
Bei alten LKW ist das auch gut, sonst ist im Winter Schnee im KS-Sieb. Niemals bei Commonrail-Motoren machen!
Für einen TDCI ist das tödlich, das wollte ich nur der Vollständigkeit halber anmerken.
Ehrlich märt am längsten.

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16

Montag, 3. April 2017, 02:13

Vergiss das mit dem Durchhusten bei der Emme mal ganz schnell....Der Meinung war ich auch mal....Bis ich selber mit ner ETZ 251 wegen Wassers vor der Hauptdüse qualvoll kurz hinter Michendorf stehen geblieben bin. nix mit Durchhusten. Was war das für ein Dreckssprit, den ich damals dort um die Ecke in einer LPG - Dorftanke in den Tank gekippt habe. Da muss unmittelbar vor mir der Tankwagen da gewesen sein und den alten Wasser-Sprit Sud erst mal aufgewellert haben und ich war der erste, der den Mist im Tank hatte.

Bei meiner damaligen kurz nach der Wende " neu " im Westen erworbenen anscheinend halbtot gestandenen XS400SE mit einer 135er Düse bliebs Wasser auch vor der Düse hängen. Man glaubt garnicht was so ein Wassertropfen für eine Oberflächenspannung haben kann.
Nimm mal ein altes DDR Markstück, so Du noch eins hast, legs auf ne Gabel und flach aufs Wasser...das schwimmt ! Kein Witz!

Mein Diesel-Wissenstand ist nicht sooo prall. Die praktische Erfahrung ist auf 2x VW 6 Zylinder Saugdiesel aus dem alten LT beschränkt. Den einen LT 31 Baujahr 84 hatte ich 6 Monate, den anderen LT40 Baujahr 91 dann viele Jahre später einige Jahre bis die hier diese dämliche Umweltzone eingeführt haben. Ich wohne mittendrin...Scheiße. Die Dinger schnurrten prima, selbst der Rost hielt sich in Grenzen...
Wer Andern eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät ! :71:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mr.Eierhals« (3. April 2017, 02:13)


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17

Dienstag, 4. April 2017, 19:22

Gut, dann lass´mer das so stehen. Es ging ja nur um Kondenswasser, was sich im Tank bildet, nicht um Spezialgemisch, was man wo tanken kann. Irgendwann ist es dann eben zu viel. Meine HUFU und der Trabbi haben das rausgehustet. Geht aber nur mit Vollgas und hoher Drehzahl über mehrere Minuten, was mit der 2-5er nicht unbedingt im Stadtverkehr machbar ist.
Beim Commonrail bringt die Pumpe mehrere 100 Bar (arbeitet gegen den Motordruck im Arbeitstakt) und wird NUR durch den Kraftstoff geschmiert.
Wenn der verdünnt wird ist ganz schnell Ende und das kostet... .
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18

Montag, 17. April 2017, 14:24

Nochmals danke für eure Ausführungen, schwer interressant. Ich hoffe sehr das ihr Bianca jetzt überzeugt habt....
Wasser hatte ich auch schon einige male im Tank meiner BMW, keine Ahnung wie das immer darein kommt.
O.K. das arme Mascinchen stand immer draussen, bis Gestern... Bianca half mir einen Unterstand zu bauen er seit Gsetern fertig ist.
Also Spiritus hilft gegen Wasser im Tank??? weil den Auszubauen und zu reinigen braucht auch immer (teure) neue Dichtungen und reichlich Zeitaufwand...



LG Rebecca
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19

Montag, 17. April 2017, 14:40

hi Rebecca

Kondenswasser bildet sich bei viel Luft im Tank. Scheint die Sonne drauf, nachts wird es kühl, dann schlägt sich die Luftfeuchte nieder. Also das Möppi immer mit vollem Tank abstellen.
LG, Wolf :47:
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20

Montag, 17. April 2017, 16:56

klingt Logisch... ;)
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